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Zeit für Utopien

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25.06.2024
19:00

Kurt Langbein

D 2018, 90 Min

japanisch, englisch, italienisch mit deutschen untertiteln

Von bäuerlichen Betrieben in Bayern und einem nachhaltigen Wohnprojekt in der Schweiz zu Sardinenfängern und Agar-Taucherinnen in Seoul, von einer Teefabrik in Frankreich zu einem niederländischen Fair-Phone-Betrieb mit seinen Zulieferern in China, Kongo und Uganda – der Film spannt einen weiten (dramaturgisch geschickt verflochtenen) Bogen zum Thema Genossenschaften und alternative Ökonomien. Zu Wort kommen auch ein Neurowissenschaftler und die taz-Wirtschaftsredakteurin Ulrike Hermann, die von der fehlenden Brücke zwischen der bestehenden kapitalistischen Ökonomie zur notwendigen Transformation spricht.
Hat eine andere Welt vielleicht doch eine Chance? Immerhin arbeiten schon 10% aller Angestellten in Frankreich in einer Genossenschaft! Und die Schwierigkeiten, sich mit einem alternativen Konzept zu behaupten gegen die kapitalistische Wirtschaftsweise, werden nicht verschwiegen.

Zum Filmgespräch begrüßen wir:
Thomas Gebauer, Psychologe, ehem. Geschäftsführer, medico international

© Langbein & Partner

Vandana Shiva – Ein Leben für die Erde

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02.07.2024
19:00

James Becket & Camilla Becket

USA | Australien , 2021, 81 Min

Deutsch

Der Film erzählt die Lebensgeschichte der Öko-Aktivistin Dr. Vandana Shiva, wie sie sich den Großkonzernen der industriellen Landwirtschaft entgegenstellte und in der Bewegung für Biodiversität und ökologischer Landwirtschaft zur Ikone wurde. Sie inspirierte so weltweit zu einer Agrar- und Ernährungswende und wurde zu einer der wichtigsten Aktivistinnen unserer Zeit, wofür sie unter anderem den alternativen Nobelpreis erhielt. Der Film konzentriert sich auf bahnbrechende Ereignisse, die ihr Denken formten, bevor sie den Kampf gegen ein mächtiges Agrarbusiness aufnahm.

Zum Filmgespräch begrüßen wir:
Freya Schäfer, Gartenbauwissenschaftlerin, FiBL - Forschungsinstitut für biologischen Landbau

Antje Lang, naxos.Kino

© mindjazz pictures

Ein Traum von Revolution

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09.07.2024
19:00

Petra Hoffmann

D 2024, 95 Min

Deutsch

Als 1979 die Revolution in Nicaragua siegt, beginnt die Welt zu träumen.

Ein Kino-Dokumentarfilm über die ereignisreiche Zeit nach dem Sieg der sandinistischen Revolution in Nicaragua und das Engagement tausender westdeutscher UnterstützerInnen, die in den 1980er Jahren nach Nicaragua reisen. Was ist 45 Jahre später aus ihren Träumen, Wünschen und Hoffnungen geworden?

Allein aus Westdeutschland reisen in den 80er Jahren 15.000 „BrigadistInnen“ zum Wiederaufbau des ausgebluteten Landes nach Nicaragua: Liberale, Grüne, GewerkschafterInnen, SozialdemokratInnen, Linke und Kirchenvertreter ernten Kaffee und Baumwolle, bauen Schulen, Kindergärten und Krankenstationen. Keine Bewegung hat so viele Menschen mobilisiert. Auch die Regisseurin Petra Hoffmann ist mit dabei. 45 Jahre nach dem Sieg der Revolution fragt sie nach, was aus den Wünschen und Träumen der RevolutionärInnen und ihrer UnterstützerInnen geworden ist. Ein sehr persönlicher Film. Eine filmische Suche nach den Ursachen des Scheiterns, mit vielen Interviews und zeithistorischen Dokumenten.

„Hoffmann spürt den Entwicklungen meisterhaft mit der Kamera nach – ein Höhepunkt des politischen Films!“ (Amnesty Journal)

Zum Filmgespräch begrüßen wir
Petra Hoffmann, Regisseurin
Moritz Krawinel
, medico international

Moderation: Brigitte Schulz

© HOPE MEDIEN Film- und Fernsehproduktion