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This Magic Moment ディス・マジック・モーメント

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28.05.2024
19:30

Kah Wai Lim

Japan 2023, 90 Min

Japanisch m. eng. Untertiteln

Nippon Connection Filmfestival präsentiert: THIS MAGIC MOMENT von Kah Wai LIM

Vom 28. Mai bis 2. Juni öffnet das Nippon Connection Filmfestival zum 24. Mal in Frankfurt am Main seine Türen und lädt das Publikum ein, die japanische (Kino-)Kultur zu entdecken. Zum Auftakt zeigt das Festival im Naxos Kino den Dokumentarfilm THIS MAGIC MOMENT von Kah Wai LIM als internationale Premiere.
Kino wird darin nicht nur als „Filme schauen“ präsentiert – sondern als ein sozialer Raum, eine soziale Praxis, eine Leidenschaft. Der Regisseur macht dies besonders an kleinen Programmkinos deutlich, die in Japan „Mini Theaters“ genannt werden. Kah Wai LIM hat schon mit seinem Spielfilm YOUR LOVELY SMILE (NIPPON VISIONS AUDIENCE AWARD 2023) eine Hommage an die unabhängige Film- und Kinokultur Japans geschaffen, nun greift er das Thema noch einmal aus dokumentarischer Sicht auf. Er besucht „Mini Theaters“ in ganz Japan und stellt fest, dass die Betreiber*innen mit den Herausforderungen der heutigen Zeit bewundernswert kreativ und engagiert umgehen.
Das vollständige Programm des 24. Nippon Connection Filmfestivals und Tickets finden Sie auf NipponConnection.com

 

 

Internationale Premiere in Anwesenheit des Regisseurs

Ab 18 – keine Freigabe beantragt

Talking to You. Christof Lauer (Sax)

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04.06.2024
19:00

Lucie Herrmann

D, 92, Min

Deutsch

"Ich erzähle etwas von mir, indem ich spiele und Töne zusammensetze. Das ist meine Geschichte", sagt Christof Lauer. Er zählt zu den großen Jazz-Saxophonisten Europas, hat mit den Stars der internationalen Jazzszene gespielt, z.B. mit Carla Bley, Joachim Kühn, Palle Danielsson, Daniel Humair. Er war Mitglied in Albert Mangelsdorffs Quintett und im "United Jazz + Rock Ensemble", in der NDR-Bigband und seit 1979 ist er Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks.
Wie lässt sich die Magie erklären, die vom Tenor- oder Sopransaxophon ausgeht? Wer stellt eigentlich diese Instrumente her? Und wie hat es Christof Lauer geschafft, seine Liebe zum Jazz über Jahrzehnte immer wieder neu zu entfachen?
"Talking To You" dringt ein in den musikalischen Kosmos eines eigenwilligen Musikers, der jegliche Routine ablehnt und beharrlich an neuen Formen arbeitet. Hauptsache: "Intensiv muss es sein".
"Endlich nimmt hier ein Musikporträt seinen Gegenstand ernst und blendet einzelne Stücke nicht schon nach wenigen Sekunden aus. Lucie Herrmann, die bereits mit dem Porträt 'Oh Horn!' dem Frankfurter 'Posaunen-Weltmeister' Albert Mangelsdorff ein Denkmal gesetzt hat, und ihrem großartigen Kamera- und Schnittpartner Bert Schmidt ist mit 'Talking To You' nicht nur ein Hymnus auf einen der wichtigsten Verfechter zeitgenössischer Improvisationskunst gelungen. Dieser Film ist viel mehr als ein Musikerporträt. Er ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung an den Jazz."
(Peter Kemper, FAZ, 21.4.2023)
"Christof Lauer kommt einem wirklich nahe - als Musiker, als Mensch, als Persönlichkeit. Ich finde, dass der Film einen sehr schönen Fluss und einen perfekten Rhythmus hat - ganz der Musik entsprechend. Man erfährt so viel von und über Christof, es wirkt privat, aber immer respektvoll. Und die Musik, das Musikmachen, das an der Musik und an den Instrumenten arbeiten wird ebenso beleuchtet wie die magischen Momente des Musizierens. Schön auch, dass die Musik wirklich Raum bekommt, was ja keineswegs bei allen Portraits von Musikern/Musikerinnen der Fall ist."
(Bert Noglik, Jazzpublizist)

Nach einer Improvisation von Christof Lauer Filmgespräch mit Lucie Herrmann und Christof Lauer

Wolfgang Voss, naxos.Kino

© Lucie Herrmann Film

27 Storeys – Alterlaa forever

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11.06.2024
19:00

Bianca Gleissinger

D/A, 2023, 90 Min

Deutsch

„So schön, schön war die Zeit.“ Bianca Gleissingers humorvolles Dokumentarfilmdebüt handelt von Österreichs größter Wohnanlage und dem Glücksversprechen, das sie einst für ihre Bewohner bedeutete. Die Regisseurin kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit und trifft seine heutigen Bewohner:innen - im Schießverein, am Pool oder auf dem Balkon. „Wohnen wie die Reichen für alle“ war 1970 die utopische Prämisse des Architekten mit dem klangvollen Namen Harry Glück. Aber was blieb vom Pioniergeist? Der Film ist eine witzige Annäherung an einen obskuren Ort und Suche nach den eigenen Wurzeln.

Zum Filmgespräch begrüßen wir:
Heike Bülter, ehem. Quartiersmanagerin und Leiterin des Stadtteilbüros Hattersheim

 

Christina Budde, naxos.Kino